Zum Inhalt springen

Monitoring & Trends

PRAEMON kennt die Baseline jedes Systems.

Server unter Windows und Linux, ihre Dienste, Datenbanken, GPUs und virtuellen Maschinen. PRAEMON lernt je Wochentag und Stunde, was normal ist, erkennt Anomalien gegen diese Baseline und meldet sie, auch bevor ein fester Schwellwert reißt.

Montags um 9 Uhr ist immer viel los? Dann meldet PRAEMON nichts. Ungewöhnlich ist, was für diese Stunde nicht passt.Beispieldaten

Die Server-Seite

Ein Server, eine Seite, alle Antworten

Wer einen Server öffnet, soll nicht weitersuchen müssen. Oben der Zustand, darunter 18 Reiter, links die Verläufe, rechts der Steckbrief. Notizen, Aufgaben und Skizzen hängen direkt daran.

Bild anklicken, um es in voller Größe zu öffnenDemo-Daten
  1. 1
    Zustand

    Letzter Kontakt des Agenten, Monitoring aktiv oder pausiert. Eine Wartung schaltet Meldungen für die Dauer der Arbeiten ab.

  2. 2
    Angeheftete Notiz

    Das Wichtigste zum System steht über dem System: Wartungsfenster, Ansprechpartner, Besonderheiten.

  3. 3
    18 Reiter

    CPU, RAM, Datenträger, Netzwerk, Prozesse, Alarmierung, Sicherheit, Security-Verlauf, Dienste, Virtualisierung, KI-Analyse, OS-Updates, Wartung, Vorfälle, Notizen, Aufgaben, Skizzen. Mit GPU ein Reiter mehr.

  4. 4
    Verläufe

    CPU, Systemlast, RAM, Netz und Datenträger über 24 Stunden, 7 oder 30 Tage. Der Tagesgang ist sofort zu sehen.

  5. 5
    Ungewöhnlich für diese Stunde

    Hier im üblichen Rahmen: CPU 19 %, RAM 78 %, Traffic knapp 600 KB/s für einen Dienstag um 23 Uhr. Weicht ein Wert ab, steht hier, um wie viel und seit wann. Daneben die letzten 24 Stunden gegen das übliche Band.

  6. 6
    Steckbrief

    Hostname, Betriebssystem, Kernel, CPU, RAM, IP-Adressen, Laufzeit, angemeldete Sitzungen und Agent-Version – bei einer VM auch der Host, auf dem sie läuft.

02 Automatische Dienst-Erkennung

373+ Dienste. Eingerichtet: keiner.

Klassische Werkzeuge verlangen, dass Sie jeden Sensor anlegen: hier ein Webserver, dort eine Datenbank, dazu Schwellwerte. PRAEMON erkennt die Dienste auf einem Server selbst, anhand von Prozessen und Diensten, und zeigt sie als Kacheln.

  1. 1
    Automatisch erkannt

    Aus Prozessen und Diensten, ohne dass jemand einen Sensor anlegt.

  2. 2
    Nach Art geordnet

    Web, Datenbank, Container, Cache, Mail, DNS, Fernzugriff und Protokollierung.

  3. 3
    Fachmetriken

    Beim Webserver Anfragen je Sekunde und Auslastung der Worker, bei PHP-FPM die Pools.

  4. 4
    Ehrlicher Zustand

    „Nur Ressourcen“, wenn für tiefere Werte ein Leserecht fehlt, statt einer erfundenen Zahl.

  5. 5
    Ein Dienst im Detail

    Version, Units, Prozesse, Pools und der am stärksten ausgelastete Pool.

Bild anklicken, um es in voller Größe zu öffnenDemo-Daten
03 Windows-Dienste

Auch auf Windows ohne Handarbeit

Auf einem Anwendungsserver erkennt PRAEMON den IIS mit seinen App-Pools und Websites, den SQL Server mit Agent und Reporting Services. Jede Kachel zeigt Zustand, Ressourcen und Verlauf der letzten Stunden.

Stoppt ein erkannter Dienst, wissen Sie es, ohne dass jemand vorher einen Sensor dafür angelegt hat. Für verbreitete Dienste liefert PRAEMON eigene Fachmetriken: Verbindungen bei Datenbanken, laufende Container bei Docker, App-Pools beim IIS.

Beispiele aus dem Katalog
  • Linux: Apache, nginx, PHP-FPM, MariaDB, PostgreSQL, Redis, Docker, Postfix, OpenSSH
  • Windows: IIS, SQL Server, Reporting Services, Active Directory, DNS, DHCP, Hyper-V
  • KI-Server: Ollama, NVIDIA Triton, Node Exporter
Erkannt, nicht eingerichtet: IIS, SQL Server mit Agent und Reporting ServicesBeispieldaten
04 Datenbanken Neu

Wann lief die letzte Sicherung? PRAEMON weiß es.

Für MySQL und MariaDB, PostgreSQL und Microsoft SQL Server liest der Agent die Kennzahlen, die die Datenbank selbst bereitstellt: Verbindungen, Abfragen, Größe je Datenbank, Replikation – und beim SQL Server das Alter der letzten Sicherung und fehlgeschlagene Aufträge.

Gelesen wird nur, nie geschrieben: ausschließlich anzeigende Abfragen, über den lokalen Zugang des Systems. Ein Datenbank-Passwort braucht PRAEMON nicht; welches Leserecht nötig ist, zeigt das Portal mit dem fertigen Befehl an.

Das sehen Sie im Portal
  • Grenzwerte, Verläufe und Objekte je Datenbank
  • Kachel „Top Datenbanken“ auf dem Dashboard
  • Datenbank-Fakten in der KI-Analyse
Schwellwerte je Kennzahl, bis zur ältesten VollsicherungBeispieldaten
05 GPU-Auslastung

KI-Server und GPU-Workloads im Blick

Für Server mit Grafikkarten bekommt die Detailseite einen eigenen Reiter: Auslastung, Grafikspeicher, Temperatur, Leistungsaufnahme und Takt je Karte, im Verlauf. Auf dem Dashboard zeigt die Kachel „Top GPU“ die am stärksten ausgelasteten Karten.

Eine GPU, die nachts unerwartet voll läuft, fällt auf. Das kann ein geplantes Training sein oder ein Kryptominer. Den Unterschied klärt das Security Center.

GPU-Auslastung je Karte, aus dem Agenten, ohne Zusatzsoftware im PortalBeispieldaten
06 Virtualisierung

Vom Host bis zur VM, mit Kapazität und Trend

PRAEMON erkennt Hyper-V- und KVM-Hosts mit ihren virtuellen Maschinen aus den Daten der Agenten. Für jeden Host rechnet es die Überbuchung von vCPU und RAM aus, bewertet die Last der letzten Tage und zeigt den 30-Tage-Trend.

Wird es eng, nennt PRAEMON Kandidaten zum Verschieben oder Verkleinern, mit Begründung. Verschiebungen stammen aus der Historie, nie geraten.

Das sehen Sie im Portal
  • Host-Steckbrief mit NUMA-Knoten, Hyperthreading, Live-Migration
  • VM-Liste mit Zuordnung zu überwachten Servern
  • Topologie-Diagramm bis zum Switch
Host, VMs, Überbuchung und 30-Tage-TrendBeispieldaten
07 Tages- und Wochenmail Neu

Die Lage am Morgen, ohne das Portal zu öffnen

Auf Wunsch kommt jeden Morgen oder einmal die Woche eine Zusammenfassung – gebaut aus genau den Kacheln, die sich der Empfänger auf sein Dashboard gelegt hat: ein Satz zur Lage, die Auffälligkeiten, Trends mit kleinen Verlaufslinien und die neuen Einträge der PRAEMON-Sicherheitslage.

Auffälligkeiten eines Servers bündelt PRAEMON in einer Mail je sechs Stunden. Wer den Grund kennt, quittiert sie mit einem Klick.

Ehrlich, wenn Daten fehlen

„Messwerte verzögert“ statt Fehlalarm

Bleiben Messwerte aus, obwohl der Agent ein Lebenszeichen schickt, meldet PRAEMON „Messwerte verzögert“ und nennt den Grund – zum Beispiel einen abgebrochenen Messlauf. Jeder Vorfall zeigt, von wann bis wann es still war und warum. Ist die Ursache nicht belegt, steht dort „Ursache unbekannt“, nie eine geratene.

08 Alarmierung Neu

Meldungen, die man ernst nimmt

Ein Vorfall öffnet erst nach zwei gleichen Messungen in Folge und schließt erst nach ebenso vielen guten. Wechselt ein Zustand dreimal in einer Stunde, kommt eine Mail „flattert“ statt vieler einzelner, und nach 30 ruhigen Minuten die Entwarnung.

Besteht ein Vorfall weiter, erinnert PRAEMON in wachsendem Abstand: nach 15, 30, 60 und 120 Minuten, danach alle vier Stunden. Fallen viele Websites zugleich aus, kommt eine Mail mit allen statt einer je Website.

In jeder Mail
  • Ein Knopf, der direkt zum betroffenen Server, Check oder Gerät führt, auch über die Anmeldung hinweg
  • Keine Mail doppelt, auch wenn sich Empfänger in mehreren Regeln überschneiden
  • Stockt die Namensauflösung des Portals selbst, heißt das „Messung gestört“ und nicht „Website offline“
  • Ein Protokoll aller verschickten Mails mit Art und Objekt
6 statt 56 Erinnerungen: sichtbar, ohne das Postfach zu füllen
09 Monitoring-Agent Neu

Der Agent zeigt, was er selbst kostet

Auf jeder Windows-Serverseite steht der Kasten „Monitoring-Agent“: wie viele Minuten der letzten 24 Stunden geliefert wurden, wie lange ein Lauf dauert und wie viel Rechenzeit der Agent selbst braucht, im Lauf und im Schnitt, als Anteil an der Maschine. Dazu Abbrüche und Teile, die im Zeitlimit nicht gemessen wurden.

Belegt ein Prozess über viele Stunden mehrere Kerne, markiert PRAEMON ihn als „Dauerlast“, mit Herkunft, seit wann und dem Weg zur Prozessliste. Was nicht gemessen wurde, steht als „nicht gemessen (Zeitlimit)“ da, nie als 0.

Der Agent zeigt seine eigene Last – und was er nicht gemessen hatBeispieldaten

Unterschied zum Markt

Weniger einrichten, früher wissen

ThemaÜblichPRAEMON
Sensoren
Jeder Dienst wird von Hand als Sensor angelegt
Automatisch erkannt aus Prozessen und Diensten, 373+ im Katalog
Grenzwerte
Starre Schwelle, die nachts zu hoch und tagsüber zu niedrig ist
Baseline je Wochenstunde aus acht Wochen, mit Streuung
Zusammenhang
Host, VM und Switch in drei Programmen
Verlinkt: VM zum Host, Host zum Switch, Server zum Rack
Datenlücken
„Keine Daten“ – Alarm, auch wenn nur ein Messlauf hing
Grund genannt: „Messwerte verzögert“, Stille von–bis, Ursache oder „unbekannt“
Erklärung
Kurve ohne Kommentar
PRAEMONai sagt, warum, auf Grundlage der Messwerte

Häufige Fragen

Zum Monitoring

Frage stellen
Wie viele Dienste erkennt PRAEMON?

Der Katalog im Portal umfasst heute 373 Dienste in 34 Kategorien, Tendenz steigend, von Webservern über Datenbanken bis zu KI-Laufzeiten. Für die verbreitetsten liefert PRAEMON eigene Fachmetriken, für alle anderen Zustand und Ressourcenverbrauch.

Ab wann funktioniert die Trenderkennung?

Die Verläufe sind sofort sichtbar. Die Baseline je Wochenstunde wird mit jeder Woche genauer; bis genug Werte da sind, zeigt PRAEMON „Grundlinie wird aufgebaut“ statt zu raten.

Wie viel Last erzeugt der Agent?

Der Agent liest Werte, die das Betriebssystem ohnehin bereitstellt, und sendet sie in kurzen Abständen. Seine eigene Last zeigt der Kasten „Monitoring-Agent“ auf jeder Windows-Serverseite: Laufzeit, Rechenzeit und Anteil an der Maschine, dazu Abbrüche und was im Zeitlimit nicht gemessen wurde.

Werden Benachrichtigungen verschickt?

Ja, per E-Mail an die zuständigen Kontakte, mit Vorlagen in mehreren Sprachen und auf Wunsch als Tages- oder Wochenzusammenfassung. Wartungsfenster und Pausen lösen keine Meldung aus; viele gleichartige Meldungen fasst PRAEMON zusammen, und Erinnerungen kommen in wachsendem Abstand.

Ausprobieren

Ihr erster Server, Ihre ersten Dienste

In der Demo richten wir den ersten Agenten gemeinsam ein. Die Dienste erscheinen sofort, die Baseline wächst mit.

  1. Agent installierenWindows oder Linux, Verbindung nach außen über HTTPS.
  2. Dienste erscheinenOhne Sensoren, ohne Schwellwerte von Hand.
  3. Baseline wächstMit jeder Woche genauer.