Läuft der Support eines Produkts aus, kommen keine Sicherheitsupdates mehr. Jede neue Lücke bleibt dann offen. Das Problem ist selten der Termin selbst, sondern dass niemand weiß, auf welchen Systemen die betroffene Version noch läuft.
Die wichtigsten Termine
| Produkt | Ende der Sicherheitsupdates |
|---|
| Windows 10 | 14. Oktober 2025; für Unternehmen kostenpflichtige Extended Security Updates |
| PHP 8.1 | 31. Dezember 2025 |
| SQL Server 2016 | 14. Juli 2026 |
| MariaDB 10.6 | Juli 2026 |
| PHP 8.2 | 31. Dezember 2026 |
| Windows Server 2016 | 12. Januar 2027; Microsoft hat kostenpflichtige Extended Security Updates angekündigt |
Stand: Mai 2026. Die Hersteller ändern Termine und Angebote gelegentlich, maßgeblich sind deren eigene Angaben.
Erst wissen, wo es läuft
Eine Liste mit Terminen hilft erst, wenn man sie mit dem eigenen Bestand abgleicht. PRAEMON zeigt im Security Center je Server, welche Software ihr Supportende erreicht hat und welche bald dazukommt, mit Version und System. Bei Arbeitsgeräten ist „Windows 10 ohne Sicherheitsupdates“ ein kritischer Befund.
Planen statt reagieren
Ein Umstieg braucht Vorlauf: Tests, ein Wartungsfenster, oft neue Hardware. Wer die Liste ein Jahr im Voraus kennt, kann die Arbeit verteilen. Extended Security Updates können Zeit verschaffen, kosten aber Geld und ersetzen den Umstieg nicht.