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Blog · Praxis

Was der Netzwerkverkehr verrät, das Firewall-Logs nicht zeigen

Firewall-Logs sind lang und zeigen Verkehr oft nur als Summe. Wer wissen will, welches System mit wem spricht, muss den Verkehr selbst lesen.

Die Firewall sieht viel, aber ihre Protokolle sind schwer zu lesen. Oft zeigt sie den Verkehr nur als Summe je Leitung. Ob ein einzelner Server nachts ungewöhnlich viel nach außen schickt, geht darin unter.

Der Scout im eigenen Netz

Der PRAEMON Scout läuft auf einem Windows- oder Linux-Rechner, der den Verkehr sehen kann, etwa an einem Spiegel-Port des Switches oder am Übergang ins Internet. Er ordnet den Datenverkehr nach Kanälen und Gesprächspartnern: Welches System spricht mit welchem Ziel, über welchen Dienst, wie viel?

Ungewöhnlich, nicht nur viel

Wie bei Servern vergleicht PRAEMON auch im Netz mit dem, was normal ist. Schickt ein System plötzlich große Mengen an ein unbekanntes Ziel, entsteht ein Vorfall. Der Beweis wird mit Prüfsumme gesichert, damit er später nachvollziehbar bleibt.

Geräte im Netz, nur lesend

Der Scout liest auch Geräte, auf denen kein Agent läuft: Netzwerk-Controller wie TP-Link Omada, NAS-Systeme von Synology und QNAP per SNMPv3 und USV-Anlagen, jeweils mit eigenem Benutzer und nur lesend. Abgefragt wird in festen Abständen, standardmäßig alle fünf Minuten. Bleiben Daten aus, zeigt PRAEMON das an, statt einen Fehlalarm zu schicken.

Das Portal braucht dafür keinen Zugang in Ihr Netz. Der Scout meldet von innen nach außen.

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